Aktuell

 Szenografie und Grafik für die Ausstellung "Die PfahlbauerIn"

Zukunft UNESCO Welterbe Pfahlbau Zürichsee/ Pfäffikersee/ Greifensee

Geplante Eröffnung im April 2021

 Szenografie und Mitarbeit für Pro Villa Sunneschy in Stäfa.

Geplante Eröffnung im Frühling  2021

 Szenografie und Grafik für die Sonderausstellung:

"all#täglich" im Ortsmuseum Küsnacht.

 28. Juni 2020 bis Mai 2021

 Szenografie für die Sonderausstellung "Am seidenen Faden" im Museum zur Farb in Stäfa 

20. August 2020 bis Oktober 2021


Tabu Theater

Das künstlerisch Spannende an Tabus ist, dass sie als Hemmung und Provokation zugleich funktionieren.  Ihre Doppelnatur, ihre Ambivalenz – einerseits gehören Tabus zur Sphäre des „Heiligen“, andererseits zur Sphäre des Unheimlichen, Verbotenen, Gefährlichen und „Unreinen“, wie einst Freud feststellte – ist der Gegenstand der Untersuchungen in der mehrteiligen Projektwerkstatt Taburaum Chorgasse von Februar bis Mai. 

 

Dramaturgie und Leitung: Anke Zimmermann

Regie: Sandra Knecht, Andreas Liebmann u.a.

Raum: Barbara Pulli

 

 

Ich schau' hin. Ich schau' weg.

Ich seh’ etwas. Nicht genau, nur ein bisschen.

Ich ahne 'was. Denk' drüber nach.

Was ist da drüben, da auf der anderen Seite, das so sichtbar unsichtbar ist?

Das sich vor mir abgrenzt?  Mich fesselt, mich entrüstet, mich entblösst?

Dieses undefinierbare Etwas, das mich zum Nachdenken bringt, sich durch verbotene Umstände in meine Gedanken verliert. Eine Kluft zwischen mir und dem Etwas da drüben auf der anderen Seite.

Ein irgendetwas das ich nicht fassen soll, das ich so liegen lassen soll.  Mit Worten nicht zu fassen, dieses Etwas. Eingebettet in Strukturen, dieses Etwas. Unantastbar. Unaussprechbar.

Unsichtbar sichtbar.

Wie lange noch?

Gedanken zum Thema Tabu, Barbara Pulli