Aktuell

April bis Oktober 2021:

Rund die Hälfte der bekannten Pfahlbaufund-stellen um die Alpen

liegt in der Schweiz. Eine Ausstellung an vier Stand-orten gibt Einblick in das Leben der Pfahl-bauer*innen rund um den Greifensee und Pfäffkersee.

www.die-pfahlbauer-in.ch

Mai bis Oktober 2021:

Die Ausstellung "Am seidenen Faden – Seidenweberei in Stäfa 1830-1960" geht auf die Suche nach einer beinahe vergessenen Geschichte und nimmt dabei den Zeitraum von etwa 1830, als Benjamin Ryffel in Stäfa seine Fabrik eingerichtet hat, bis 1960 in den Blick, als die Seidenfabrik Appenzeller ihre Tore schloss. 

www.lesegesellschaft.ch 

 

Ab Juni 2021:

Szenografie und Grafik für die neue Sonderausstellung im Ortsmuseum Küsnacht.

 

Szenografie und Mitarbeit für Pro Villa Sunneschy in Stäfa.

Geplante Eröffnungen im Frühling  2021 und Sommer 2022


Tabu Theater

Das künstlerisch Spannende an Tabus ist, dass sie als Hemmung und Provokation zugleich funktionieren.  Ihre Doppelnatur, ihre Ambivalenz – einerseits gehören Tabus zur Sphäre des „Heiligen“, andererseits zur Sphäre des Unheimlichen, Verbotenen, Gefährlichen und „Unreinen“, wie einst Freud feststellte – ist der Gegenstand der Untersuchungen in der mehrteiligen Projektwerkstatt Taburaum Chorgasse von Februar bis Mai. 

 

Dramaturgie und Leitung: Anke Zimmermann

Regie: Sandra Knecht, Andreas Liebmann u.a.

Raum: Barbara Pulli

 

 

Ich schau' hin. Ich schau' weg.

Ich seh’ etwas. Nicht genau, nur ein bisschen.

Ich ahne 'was. Denk' drüber nach.

Was ist da drüben, da auf der anderen Seite, das so sichtbar unsichtbar ist?

Das sich vor mir abgrenzt?  Mich fesselt, mich entrüstet, mich entblösst?

Dieses undefinierbare Etwas, das mich zum Nachdenken bringt, sich durch verbotene Umstände in meine Gedanken verliert. Eine Kluft zwischen mir und dem Etwas da drüben auf der anderen Seite.

Ein irgendetwas das ich nicht fassen soll, das ich so liegen lassen soll.  Mit Worten nicht zu fassen, dieses Etwas. Eingebettet in Strukturen, dieses Etwas. Unantastbar. Unaussprechbar.

Unsichtbar sichtbar.

Wie lange noch?

Gedanken zum Thema Tabu, Barbara Pulli